Niederrheinisches Literaturhaus: Neue Lyrikreihe „1Gedicht und mehr“ in Krefeld

20130418_135916Der Aachener Dichter Jürgen Nendza ist erster Gast

Das Niederrheinische Literaturhaus Krefeld beginnt mit „1 Gedicht und mehr“ eine neue Lyrikreihe. Ein vergleichbares literarisches Angebot für Gedichte, Essays und Kurzgeschichten gibt es in der Region bislang nicht. Zum Auftakt am Donnerstag, 21. November, werden der Aachener Dichter Jürgen Nendza und der Literaturkritiker Dr. Henning Heske ein Wechselspiel zwischen Gespräch und Lesung im Haus an der Gutenbergstraße 21 führen. „Die Lyrikreihe bildet einen wesentlichen Bestandteil unseres Konzeptes“, sagt Anette Ostrowski, Leiterin des Niederrheinischen Literaturhauses. Mit der Reihe „1Gedicht und mehr“ soll die Lyrik eine Plattform ganz im Sinne des Schenkungsvertrages zwischen der Stadt Krefeld und Dr. Eva Brües erhalten.

Die Leitung der Reihe wird Dr. Henning Heske übernehmen. Er wurde in Düsseldorf geboren, wo er auch Mathematik, Geografie und Germanistik studierte. Heske hat für die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter anderem Beiträge für die Frankfurter Anthologie von Marcel Reich-Ranicki geschrieben. Außerdem verfasste er Kinder- und Jugendbücher, Gedichtbände sowie Essays über Poesie und Wissenschaft. Zuletzt interpretierte er im vergangenen August in der Frankfurter Anthologie das Gedicht „Die Wimpern“ seines ersten Gastes Jürgen Nendza, der 1957 in Essen geboren wurde. Er studierte Philosophie und Germanistik in Aachen. Seinen ersten Gedichtband „Glaszeit“ veröffentlichte er 1992, es folgten im Abstand von mehreren Jahren regelmäßig weitere Bücher, zuletzt erschien der viel beachtete Lyrikband „Apfel und Amsel“ (Poetenladen Verlag, Leipzig 2012).

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