„Zuwendung in Zeichen“ – Interessanter Lesen mit SuKuLTuR

sl_134_winklerDas Design erinnert ob seines DIN A6-Formats, der postgelben Grundierung und der einfachen  typografischen Gestaltung immer noch an die aus ermüdenden Deutschstunden allzu gut bekannten Reclamhefte, aber die Schöner Lesen Reihe des kleinen Berliner Verlages SuKuLTuR ist durch die originellen Covergrafiken selbst unverwechselbar und dank ihrer innovativen Anpreisung in Vending-Automaten zu einem Markenzeichen geworden.  Für ein oder zwei Euro kann man an den entsprechend bestückten Automaten neben den obligatorischen Schokoriegeln ein kleines Heft mit Literatur ziehen. Es bietet Lektüre für eine fünfzehn- oder zwanzigminütige Zugfahrt. Geboten bekommt man gehobenen Unterhaltung, ein Stück echter Literatur. Gleich den Wundertüten aus meiner Kindheit weiß man nicht, was einen erwartet: ein kurzer Essay, eine Erzählung, ungewöhnliche Prosa, Gedichte oder gelegentlich auch ein Comic.

Im Laufe der Jahre sind bereits über 130 Hefte erschienen. Es gibt auch eine Jubiläums-Box zu erwerben: 100 Lesehefte im Schuber, das sind etwa 2000 Seiten, limitiert und nummeriert für 111 Euro. Die abenteuerliche Entstehungsgeschichte schildert Marc Degens, der durch seine in der FAZ erschienene Kolumne „Unsere Popmoderne“ bekannt geworden ist, amüsant in einem eigenen Heft: „Die SuKuLTuR Jahre“ (Heft 88).

Das neuste Bändchen stammt vom Lyriker Ron Winkler. In „Zuwendung in Zeichen“ (Heft 134) veröffentlicht er poetische Postkartentexte: „Ich fühle mich an, als wäre ich doppelt so lange hier wie ich bin.“ Ein lesenswertes Büchlein mit 28 Seiten und einer eigenen ISBN. Und das ist die Stärke dieser großartigen Reihe; hier ist Raum für Texte, die andernorts niemals als Buch erscheinen würden, sondern bestenfalls in einer Literaturzeitschrift Unterschlupf fänden. Aber die Schöner Lesen Reihe hebt diese Texte als eigenständige Publikation eben besonders hervor. Und fast alle Texte werden dieser Wertschätzung gerecht.

Das gilt auch für die Erzählungen „Trainlag“ von Anne Hennies (Heft 133) über eine Reise nach Österreich und „Die Strenge“ (Heft 127) von Ada Blitzkrieg, auch wenn dieser Text der unnachahmliche Witz und die Originalität fehlt, den die täglichen Twitter-Nachrichten dieser Autorin, unter den Account @bangpowwww, so auszeichnen.

Die wunderbare Reihe trägt jedoch einen unpassenden Namen, sie müsste eigentlich Interessanter Lesen heißen. Wer nicht stundenlang die Bahnhöfe in Duisburg oder anderswo nach einem dieser besonders bestückten Automaten abklappern möchte, kann die Hefte auch im Internet bestellen. Also entscheiden Sie sich: so oder so!

Ada Blitzkrieg: Die Strenge. Schwüle, oder ein Gewitter. SuKuLTuR Verlag, Berlin 2013. 20 Seiten, geheftet. 1,00 €.
Marc Degens: Die SuKuLTuR Jahre.  SuKuLTuR Verlag, Berlin 2009. 20 Seiten, geheftet. 1,00 €.
Anne Hennies: Trainlag.  SuKuLTuR Verlag, Berlin 2014. 24 Seiten, geheftet. 2,00 €.
Ron Winkler: Zuwendung in Zeichen.  SuKuLTuR Verlag, Berlin 2014. 28 Seiten, geheftet. 2,00 €.

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„Der Holzvulkan“ – Hans Pleschinski erzählt erneut die Geschichte eines größenwahnsinnigen Herzogs

9783406667534_largeDer Münchener Schriftsteller Hans Pleschinski erhält in diesem Jahr den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld für seinen Thomas-Mann-Roman „Königsallee“, der zugleich ein Düsseldorf-Roman ist. Deshalb interessierte ich mich für seine neuste Veröffentlichung „Der Holzvulkan“. Leider musste ich sogleich feststellen, dass es sich dabei keineswegs um eine Neuerscheinung, sondern lediglich um die Neuausgabe eines bereits 1986 und dann noch einmal 1995 verlegten Bandes handelte. Offenbar wurde es erneut gedruckt, um des 300. Todestag des merkwürdigen, kulturwütigen Monarchen, des Herzogs Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1633-1714), zu gedenken. Denn literarisch ist diese Erzählung, die sich im Untertitel „Ein deutscher Festbrief“ nennt, wenig ergiebig. Der Erzählstil ist traditionell, um nicht zu sagen altbacken. Im Rahmen eines Briefes berichtet ein amerikanischer Student an seinen Freund Charles von einer wenig glaubwürdigen Begegnung mit dem Bibliothekar der bekannten Wolfenbütteler Bibliothek. Letzter erzählt dem Studenten vor Ort die Geschichte des größenwahnsinnigen Herzogs und seines inzwischen vom Erdboden verschwundenen Schlosses Salzdahlum, das Versailles und anderen europäischen Stätten Konkurrenz machen wollte, leider aber den Makel hatte, dass es aus Kostengründen nur aus Holz erbaut wurde und deshalb keinen Bestand für die Ewigkeit hatte.

Der als Brief deklarierte und durch entsprechend eingefügte Floskeln und Anreden als solcher gestaltete Text enthält viel wörtliche Rede, sogar einige Dialoge, die angeblich erinnert wurden. Der Spannungsbogen ist mäßig. Erst das extra für die Neuausgabe verfasste Nachwort von Gustav Seibt macht deutlich, dass diese Brieferzählung bei ihrem Erscheinen Mitte der achtziger Jahres etwas Besonderes darstellte. In der Zeit des Kalten Krieges und der deutschen Teilung erzählte ein noch relativ unbekannter Autor eine heitere Geschichte eines deutschen Monarchen und Kunstfreunds, der als Utopist zwar kein Luftschloss, aber doch ein Holzschloss errichtete, das nach gut 100 Jahren nach und nach verschimmelte. Diese historische bedingte Bedeutsamkeit dieser Erzählung ist jedoch nach knapp 30 Jahren verflogen. Insofern wird der Text seinem Gegenstand gerecht. Er ist auch nur aus Holz.

Hans Pleschinski: Der Holzvulkan. Ein deutscher Festbrief. Mit einem Nachwort von Gustav Seibt. Verlag C.H. Beck, München 2014. Klappenbroschur. 96 Seiten. 12,95 €

Das Hans-Fallada-Haus in Carwitz

20140725_110116Das beschauliche Dorf Carwitz befindet sich am südöstlichen Rand der Mecklenburgischen Seenplatte an der Grenze zur brandenburgischen Uckermark. Es ist in jedem Reiseführer zu Mecklenburg-Vorpommern erwähnt, da der Schriftsteller Hans Fallada (bürgerlich Rudolf Ditzen, 1893-1947) viele Jahre dort lebte und auch begraben ist. Fallada wurde durch seine sehr authentisch wirkenden Romane über die Nöte des kleinen Mannes (Kleiner Mann, was nun?; Wer einmal aus dem Blechnapf frißt; Der eiserne Gustav) und Kindergeschichten (Geschichten aus der Murkelei) schon zu Lebzeiten sehr bekannt. Kurt Tucholsky lobte das Buch Bauern, Bonzen und Bomben 1931 in einer ausführlichen Besprechung und bezeichnete es als den „besten deutschen Kleinstadtroman“.

1933 erwarb Hans Fallada, der zuvor in Berlin gelebt hatte, ein kleines Anwesen in Carwitz mit Haus, Scheune und einem Garten. In den folgenden Jahren veränderte und erweiterte er das Haus. Trotz aller Probleme, Fallada neigte zum Alkohol und gelegentlich zu anderen Drogen, verlebte er hier mit seiner ersten Frau und den drei Kindern eine glückliche Zeit. Nach der Scheidung 1944 verließ Fallada Carwitz und lebte dann in Berlin, wo er Anfang 1947 bereits starb.

20140725_104907Nach der Wende ging das Anwesen in den Besitz der Stadt Feldberg über, deren Bürgermeister Fallada 1945 für wenige Monate war. Die 1991 gegründete Hans-Fallada-Gesellschaft trieb dann die Restaurierung des Hauses voran und eröffnete dort ein Museum. Die Scheune wurde zu einem Vortragsraum umgebaut, in der die Gesellschaft ihre Jahrestagung abhält und im Sommer die wöchentliche Lesestunde stattfindet.

Falladas letzter Roman Jeder stirbt für sich allein, der die Geschichte eines Ehepaars erzählt, das sich gegen die Nazis auflehnt, wurde 2009 erstmals ins Englische übersetzt und avancierte zu einem Welterfolg. Mit der Folge, dass der Roman nach über 65 Jahren 2011 endlich auch auf deutsch ungekürzt erschien. Fallada hat spät Weltruhm erlangt. Ein Besuch in seinem Haus lohnt auf jeden Fall!

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„Schmugglerpfade“ – bilateral betreten von Thomas Hoeps und Jac. Toes

schmugglerpfadeEs sind keine ausgetretenen Pfade, denen die Beiträge dieser Anthologie mit Kriminalstorys folgen, sondern verschlungene, teilweise bereits vergessene, überwucherte und auch neue Wege. Die Sammlung mit Kurzgeschichten über das Schmuggeln im deutsch-niederländischen Grenzbezirk überrascht durch seine fundierte Konzeption. Der Krefelder Thomas Hoeps und der Niederländer Jac. Toes, die sich mit drei grenzübergreifenden Kriminalromanen bereits auf beiden Seiten des Schlagbaums einen Namen gemacht haben, recherchierten ausführlich die Geschichte des Schmuggels zwischen den beiden Nachbarländern seit 1818. Die Anordnung der 16 Texte, je acht von deutschen und von niederländischen Autoren, ist chronologisch, beginnt zur Zeit des Ersten Weltkriegs („Die Syphilis kennt keine Grenzen!“ von Richard Birkefeld) , verfolgt die besondere Lage während des Zweiten Weltkriegs, behandelt schwerpunktmäßig die letzten Jahrzehnte und blickt schließlich bis ins Jahr 2048. Das dystopische Zukunftsszenario beschreibt Nina George in ihrer beklemmenden Story „Just in time“ über die Auswüchse eines Menschen verachtenden, illegalen Organhandels.

Sehr ambitioniert geht Mitherausgeber Thomas Hoeps ans Werk. Seine Geschichte „Unzählbar all jene, die zurückbleiben mussten“ erzählt von der gescheiterten Flucht einer jüdischen Familie im November 1939 an der grünen Grenze bei Venlo. Der Zollbeamte, der die gesamte Familie und ihren deutschen Fluchthelfer erschießt, um sich am mitgeführten Schmuck zu bereichern, macht nach dem Zweiten Weltkrieg Karriere im Zollgrenzdienst und es bedarf großer Anstrengungen einzelner, ihn nach vielen Jahren endlich zur Rechenschaft zu ziehen. Damit erinnert Hoeps im Zusammenhang mit dem authentischen Venlo Zwischenfall eindrucksvoll an ein besonders dunkles Kapitel der deutsch-niederländischen Historie.

Auch der andere Herausgeber lässt Geschichte lebendig werden. Sehr gekonnt spielt Jac. Toes in „Eine linke Tour“ die Doppeldeutigkeit des Titels aus und nimmt uns mit in die Zeit Ende der 70er Jahre, als Kalkar am Niederrhein alles andere als ein verschlafenes Örtchen war, sondern die Kernkraftgegner dort immer wieder Großdemonstrationen auf dem Gelände des Schnellen Brüters organisierten, was den Politikern und der Polizei auf beiden Seiten der Grenze ein Dorn im Auge war, da  sie schon genügend Schwierigkeiten mit den RAF-Terroristen hatten.

Diese historisch verankerten Storys sind die besondere Stärke dieses Bandes. Andere Beiträge bestechen durch spannende Unterhaltung. Jung und wild kommt beispielsweise die Geschichte der Niederländerin Corine Hartmann daher. Ihr abgedrehte Ermittlerin Jessica Haider hat es mit dem Schmuggel von exotischen Tieren zu tun und löst den Fall in „Wildfang“ auf ihre ganz eigenwillige Art.

Hoeps & Toes ist es in ihrer bilateralen Zusammenarbeit auf beeindruckende Weise gelungen, spannende Unterhaltung mit einem geschärften Blick auf die deutsch-niederländischen Grenzbeziehungen und ihre Geschichte zu verbinden. Dank der Unterstützung mit Mitteln mehrerer Kulturförderungen erscheint dieses Buch zeitgleich auch auf Niederländisch unter den Titel Over de grens und leistet so auch einen Beitrag zur Völkerverständigung im Grenzgebiet.

Thomas Hoeps / Jac. Toes (Hg.): Schmugglerpfade. Grenzübergreifende Kriminalstorys. Grafit Verlag, Dortmund 2014. 315 Seiten. 11,00 €.

Marie T. Martin „Luftpost“ – poetische Erzählungen über anstehende Veränderungen

marie-martin-luftpost-cover-internetDie in diesem Band versammelten fünfzehn Texte von Marie T. Martin stellen keine Kurzgeschichten im klassischen Sinn dar, sondern kurze Erzählungen, die mit zahlreichen Rückblenden und Versatzstücken arbeiten.

In der Titelstory „Luftpost“ wird deutlich, dass die junge Therapeutin selbst den Verlust ihres Freundes Roderik aus Kindertagen noch nicht vollständig verarbeitet hat. Immer wieder taucht er in ihren Gedanken auf, dient als imaginärer Gesprächspartner und verhindert eine Verabredung mit dem Arbeitskollegen Fred. Auch die Erzählung „Nachmittag“ enthält keine durchgehende Handlung, sondern Reflexionen, Erinnerungen und Assoziationen, die aneinander gefügt eine nachdenkliche, melancholische Atmosphäre erzeugen. „Fünfter Stock“ dagegen ist eine lineare Erzählung, in der eine junge Frau für den Sommer die Wohnung einer Freundin in Berlin bezieht. Sie lässt deren (Ex-)Freund herein und zieht mit ihm und dessen Freund durch die Stadt. Auf der Suche nach sich selbst lässt sie sich gar auf einen heißen Dreier ein.

In dreizehn der fünfzehn Erzählungen wird die Ich-Perspektive eingenommen, nur in „Drei Teller“ und „Wind“ wird die Perspektive gewechselt und in der dritten Person erzählt. Das Besondere ist die Atmosphäre dieser Texte: leicht und etwas verwunschen kommt sie daher. Viele Texte befinden sich auch am Ende in einem Schwebezustand. Ein wind of change durchweht sie: Veränderungen, Wechsel, Neues liegen in der Luft, erscheinen nahe liegend, möglich und sind doch nicht eingetreten oder umgesetzt. Die Anstöße dazu kommen bei Marie T. Martin leise daher. Kleine Begebenheiten im Alltag, zufällige Begegnungen, die das Leben verändern. Wie in „Winterreise“, wo das zufällig auf der Treppe sitzende Nachbarmädchen den erfolglosen Musiker nach und nach aus seiner Lethargie weckt. Oder auch in „Wind“, wo ein einziger Abend auf einem Feuerwehrfest im Nachbardorf mit einem alten Bekannten, bei der Ich-Erzählerin den Entschluss weckt, ihr Leben zu ändern.

Eine besondere Stärke von Martins Texten ist ihre poetische Sprache. Die lyrische Ader  der 1982 in Freiburg geborenen Autorin, die auch Gedichte veröffentlicht („Wisperzimmer“, 2012),  kommt ihrer Prosa in besonderer Weise zu gute: „Meine Bierflasche leuchtete wie ein kostbares Juwel im Gegenlicht.“ Der gelassene Blick auf die eigene Generation erinnert in seiner Grundhaltung an die frühen Erzählungen von Judith Hermann („Sommerhaus, später“, 1998). Aber Martin beschreibt bereits eine neue, eine andere Generation.

In vielen Erzählungen flammt ein Verlangen nach einem anderen Leben auf. Die Alternativen liegen oft gar nicht so weit entfernt. Aber es bedarf einer Kraftanstrengung, einer Entscheidung, einer Trennung vom Gewohnten, um diese Chance zu nutzen. Martins Erzählungen lassen erahnen, was möglich wäre.

Marie T. Martin: Luftpost. Erzählungen. poetenladen, Leipzig 2013. 142 Seiten. 15,80 €.

P.S.: Am 12.11.2014 um 20 Uhr wird Marie T. Martin im Rahmen meiner Reihe „1Gedicht und mehr“ Gast im Niederrheinischen Literaturhaus Krefeld sein.

„Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern“ – Dorian Steinhoff las im Niederrheinischen Literaurhaus Krefeld

cover_steinhoffDer in Düsseldorf lebende Autor Dorian Steinhoff stellte am 15.11.2013 im Niederrheinischen Literaturhaus der Stadt Krefeld seinen neuen Band mit Erzählungen „Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern“ vor, der im kleinen, aber feinen Hamburger Mairisch Verlag erschienen ist.

Die Lesung im leider nur mäßig besuchten kleinen Vortragssaal im Otto-Brües-Haus eröffnete Steinhoff dem Zeitgeist entsprechend mit dem Abspielen des Buchtrailers per Beamer. Anschließend las er die letzte Erzählung aus seinem Buch, der aufgrund der viele Schnitte und Sprünge nicht einfach zu folgen war. Die Aufmerksamkeit stieg merklich, als Steinhoff einen Bericht präsentierte, den er für das Jugendmagazin „Jetzt!“ der Süddeutschen Zeitung verfasst hatte. Darin erinnerte er sich eindringlich an einen Schulfreund, der sich vor einigen Jahren in den Jemen abgesetzt hatte und inzwischen mit Hass- und Propagandavideos der Taliban im Internet ein bekannter Terrorist geworden ist. Die Frage, wie eine derartige Radikalisierung abgelaufen ist, musste unbeantwortet bleiben.

Nach einer kurzen Pause stellte Steinhoff eine weitere Erzählung aus seinem Buch vor, in der eine Beziehung an einer ungewollten Schwangerschaft auseinander bricht. Hier wurde auch die thematische Klammer der vorliegenden Erzählungen deutlich. Es geht um die Frage, wie man in einer schwierigen Lage, in die man aus den unterschiedlichsten, teilweise zufälligen Gründen hineingeraten ist, noch agieren kann und wie weit man von anderen Personen abhängig ist, d.h. fremdbestimmt ist.

Auch durch die klugen Fragen aus dem Publikum geriet der Abend zu einem kurzweiligen Erlebnis.