ZUGABE von „1Gedicht und mehr“ – Saskia Fischer und Hellmuth Opitz sind am 11.12.14 zu Gast

11.12.14.EinladungskarteFreuen können sich alle Freunde der Reihe „1 Gedicht und mehr“ im Niederrheinischen Literaturhaus Krefeld. Dank der Kunststiftung NRW kann es in diesem Jahr einen dritten Lyrik-Abend geben und das gleich mit Gedichten von zwei Autoren. In dieser Zugabe am Donnerstag, 11. Dezember um 19 Uhr 30, werde ich ausgewählte Gedichte von Saskia Fischer und Hellmuth Opitz gemeinsam mit den Dichtern und im Dialog mit dem Publikum näher betrachten.

Zum Hintergrund: Aus Anlass ihres 25jährigen Bestehens hat die Kunststiftung im Düsseldorfer Lilienfeld Verlag eine Lyrikanthologie herausgegeben. Mit dem Titel stadtlandfluss – 111 Dichterinnen und Dichter aus Nordrhein-Westfalen lässt sie die vielfältigen lyrischen Stimmen des Landes gedruckt zu Wort kommen. Bei einem Gespräch im Niederrheinischen Literaturhaus gefiel Dagmar Fretter, der Fachbereichsleiterin für Literatur der Kunststiftung NRW das Konzept von Anette Ostrowski und mir zur Reihe „1Gedicht und mehr“ so gut, dass sie den finanziellen Weg frei machte, in dieser Reihe auch zwei Autoren der Lyrikanthologie vorzustellen.

Saskia Fischer wurde 1971 in Schlema im Erzgebirge geboren. 1986 siedelte sie mit ihrer Familie in die Bundesrepublik über. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik sowie Theater-, Film und Fernsehwissenschaften in Bochum. Sie war Mitarbeiterin des Literaturbüros Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und lebt seit 2005 in Berlin.
Schon früh machte sie mit einem eigenständigen, frechen lyrischen Ton auf sich aufmerksam. Ihr erster Gedichtband Wenn ich Himmel wär wurde 1998 im Grupello-Verlag veröffentlicht, ihm folgte 2008 Scharmützelwetter im renommierten Suhrkamp Verlag. Dort ist 2012 auch ihr erster Roman erschienen: Ostergewitter, eine unversöhnliche Familiengeschichte.

Hellmuth Opitz lebt in Bielefeld, wo er 1959 auch geboren wurde. Er studierte Germanistik und Philosophie in Münster, arbeitete als Redakteur und als Geschäftsführer einer Werbeagentur. Seit 1982 hat er zahlreiche, viel beachtete Gedichtbände vorgelegt, die alle im Pendragon Verlag erschienen sind, zuletzt Die Dunkelheit knistert wie Kandis (2011). Seine Lyrik besticht durch ihren Wortwitz, mit dem Opitz mit Lakonie und einer feinen Ironie unverwechselbare poetische Texte kreiert.

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